Ausstellung: „Holz im Werden – Aus Holz geworden“

Der Fotoclub zu Gast bei Inroom Möbel

Von Samstag, den 11. Mai zeigten wir im Rahmen der

Hausmesse der Neurieder Firma inroom Möbel in der Gautiner Str. 10 in 82061 Neuried unsere neueste Ausstellung

„Holz im Werden – Aus Holz geworden“ über mehrere Tage.  

Dieses Mal in einem neuen, dem Ambiente angepassten Design auf Leinwandstruktur meist in größerem 90×60 cm Format. Einige unserer Clubfotografen werden am Wochenende des 11./12. Mai ebenfalls für Fragen und Antworten vor Ort zugegen sein.

Wir bedanken uns bei inroom Möbel für die Ausstellungsfläche.

Ein Teil der Exponate wird seitdem in der Bücherei über einen längeren Zeitraum ausgestellt.

Carnevale di Venezia

 

Fritz Schobloch, Heinz Busch, Karsten Mittmann und Michael Schönwälder besuchten Ende Februar von Freitagmittag bis Sonntagabend des 2. Wochenendes den diesjährigen „Carnevale di Venezia“. Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen war das kleine „Art Hotel“ in Mirano, 25 km vor der Lagunenstadt.

  1. Tag: Um ca. 17 Uhr warten wir am Parkhaus bei einsetzender Dunkelheit auf das Vaporetto. Die Tagesbesucher verlassen die Stadt. Wir entdecken jedoch eine Anzahl interessanter Motive zum Thema Nocturno Venezia. Ziemlich müde sind wir um 22 Uhr zurück in Mirano und finden noch eine Trattoria zum Abendessen. Zwischen jungen Italienern, die temperamentvoll und lautstark ins Wochenende starten, finden wir noch einen freien Tisch.
  2. Tag: Abfahrt um 07:30 Uhr. Ziel ist der „Campo della Pescaria“, der farbenprächtige Markt nahe der Rialtobrücke. Außer uns Vieren noch kaum weitere Touristen in der Stadt. Vereinzelt sieht man bereits Maskierte. Nach ersten Fotos in der Fischhalle und deren Umgebung treibt uns die unerwartete Kälte zum Frühstücken in eine Bar. Anschließend vergeblicher Versuch, durch das Gassengewirr die Akademiebrücke zu erreichen. Nach mehreren Orientierungsversuchen zurück zur allmählich erwachenden Rialtobrücke und mit ersten Touristenströmen zum Markusplatz. Hier sind bereits die erwarteten Masken zu finden. Aber wir sind nicht die einzigen Fotografen. Jedes Bild will erobert sein, – nicht immer ganz charmant. Immer mehr Menschen auf dem Markusplatz. Wir konzentrieren uns auf einige wenige Locations, den Eingang zum Companile, den Traghetto Gondele Molo und die Arkaden des Dogenpalastes.

Viele phantasievolle Masken, oft choreografiert von einer Begleitperson, die eine Bildgestaltung genauso stören wie die Massen von Selfiestick-Künstlern. Bei allem „Posing“, das die Wirkung der Masken unterstreicht, würde man gerne wissen: Wer verbirgt sich dahinter? Eine Frau, ein Mann, jung oder alt, attraktiv oder alltäglich? Es bleibt fast bei allen ein Geheimnis. Nach vielen hundert Bildern verlassen wir für heute Venedig und fahren über Padua (kurzer Rundgang) zurück ins Hotel.

  1. Tag: Nach einem dünnen „Kontinentalen Frühstück“ im Hotel fahren wir ein letztes Mal in die Lagunenstadt. Mit dem Vaporetto geht es mit einem Zwischenstopp auf San Michele, der beeindruckenden Friedhofsinsel, nach Burano, dem bunten Fischerdorf. Am frühen Nachmittag zurück in das jetzt völlig überfüllte Venedig, wo wir mit Glück einen Platz auf dem Vaporetto zum Parkhaus ergattern. Hier endet schließlich der zweitägige Aufenthalt. Uns trennen noch 500 km Autostrada von München, das wir um 22 Uhr erreichen. Ein herzliches Dankeschön an unseren Reiseleiter Michael, der durch seine Ortskenntnis und kluge Tagesplanung für ein phantastisches Erlebnis gesorgt hat. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen.

Fotos aller Teilnehmer in der Galerie des Carnevale di Venezia 2019

Ausstellung: Die 4 Elemente

Offizielles Plakat Die 4 Elemente

Von Ostern bis Ende des Jahres stellt der Fotoclub unter dem Titel

Die 4 Elemente

Feuer – Wasser – Erde – Luft

im Pfarrsaal der Gemeinde St. Matthias in der Appenzeller Str. 2 in München-Fürstenried 24 Exponate aus.

Weitere Informationen im hier gezeigten Plakat zur Ausstellung und in der Galerie.

 

Jahresauswertung „Bild des Monats“

Der Erste unseres internen Fotowettbewerbs „Bild des Monats“ im Jahre 2018 steht seit kurzem fest:

Wir gratulieren ganz herzlich unserem Fotoclubmitglied Harald Röh.

Mit einer Gesamtpunktzahl von 124,49 belegt Harald Röh den 1. Platz, gefolgt von Helmut Eder auf dem 2. Platz mit 122,15 Punkten und Karsten Mittmann mit 118,04 Punkten auf dem 3. Platz.
Über das Jahr gerechnet errang Harald Röh fünfmal den 1.Platz und einmal den 2.Platz bei unseren Monatswettbewerben.

Kennzeichnend für 2018 war wieder einmal die Heterogenität und ein lebhafter Wettbewerb. So wurden sieben verschiedene Mitglieder mindestens einmal Erster beim Bild des Monats.

Bei unserem internen Bildwettbewerb werden von zwölf monatlichen Einreichungen nur die zehn besten Ergebnisse berücksichtigt. Dies gibt jedem mal die Chance etwas zu „verpatzen“ oder eben sogar zweimal komplett auszusetzen, wenn es sein muss. Im Vordergrund steht nicht der Wettbewerb an sich, sondern wie gehen die Fotoclubkolleginnen und -kollegen mit dem gleichen Thema um, welche Ideen und Sichtweisen haben sie in der Motivwahl, Linienführung und Lichtsetzung, welche sonstigen Techniken während des Fotografierens und auch in der Postproduction kommen zum Einsatz. So sind die Fotoclubabende mit dem Bild des Monats vor allen Dingen eines, nämlich „lehrreich“.

Das erste neue Thema im Januar 2019 wird „Ungewöhnliche Perspektive“ lauten. Die weiteren Monatsthemen sind bereits im Clubkalender für 2019 aufgelistet.

Wir freuen uns auf viele spannende und neue Themen in 2019 und hoffen wieder auf eine rege Teilnahme. Auch Gäste des Fotoclubs sind jederzeit willkommen und können bei den Bildbewertungen außer Konkurrenz teilnehmen und auch eigene Fotos mit einreichen. 

Der Fotoclub auf den Neurieder Kulturtagen

Der Fotoclub Fürstenried-Neuried nimmt seit vielen Jahren wieder einmal an den Neurieder Kulturtagen teil, welche in 2018 vom 10. auf den 11. November stattfinden. Wir befinden uns, von der Aula der Grundschule her kommend, am westlichen des Schulbereichs in der Nähe des Eingangs zur Mehrzweckhalle im dortigen Musikzimmer und zeigen neben ausgestellten Fotos von ein paar unserer Mitglieder auch etliche Audio-Video-Serien aus verschiedenen Exkursionen, Clubreisen und privaten Fotoreisen. Genügend Sitzplätze, um diese AV-Shows in Ruhe zu genießen, sind vorhanden. Verpflegung mit Kaffee und Kuchen in der Aula möglich. Schauen Sie einfach vorbei. Es stehen immer ein paar unserer Clubmitglieder zur Beantwortung Ihrer Fragen bereit.

Alte Sana Klinik München Solln

Sana Klinik München Solln

Der Fotoclub hatte Gelegenheit am 22.09.2018 eine letzte Foto Session an der ehemaligen Sana Klinik in München Solln durchzuführen. Der Klinikbetrieb ist bereits umgezogen und das alte Gebäude soll in absehbarer Zeit abgerissen werden. Kein typischer „lost place“, da noch nicht verfallen, aufgrund seines absehbaren Endes aber eben doch ein „verlorener“ Platz. Jedem Ende wohnt auch ein neuer Anfang inne, so werden auf dem Areal in Zukunft Wohnungen entstehen. Hier geht’s zur Galerie der Sana Klinik, deren letztes Licht etliche Mitglieder des Fotoclubs durch ihre Linsen wandern ließen.

Streetlife Festival Schwabing

Streetlife Festival Schwabing 2018

Schon seit längerem als Exkursion geplant, stand dieses Jahr das Streetlife Festival auf dem Programm. Da sich leider keiner meiner Clubkollegen imstande sah, an der Exkursion teilzunehmen, schnappte ich kurzerhand meine Kamera und zog auf eigene Faust begleitet von meinen drei Jungs los, die ich vorher noch etwas überzeugen musste. Obwohl gebürtiger Münchener hatte ich in den letzten Jahrzehnten noch nie „die Gelegenheit, die Zeit oder den Bock“, auf das Fest zu gehen. Da das Wetter in 2018 hervorragend mitspielte war die Gelegenheit dieses Mal aber sehr günstig. Und letztlich war ich sehr angetan von der Atmosphäre, welche sich von München Schwabing bis zur Feldherrnhalle beim Odeonsplatz hinzog. Zahlreiche Schausteller, Buden mit den verschiedensten Themen, Straßenkünstler, Musikanten und die Gastronomie waren am 8. September in der Leopold- und Ludwigstraße vertreten. Da ist für jeden etwas dabei, für groß und klein, für Mann und Frau, für Singles und für Paare und natürlich für Enthusiasten der sogenannte Street Photography. Zur blauen Stunde boten sich dann rund um das Siegestor noch ein paar fotografische Leckerbissen mit Lichtgestaltungen, die man dort nur sehr selten sehen kann. Hier geht’s zur kleinen Fotogalerie.

Handwerkertage in Glentleiten

 

Am 2. September fanden sich in Glentleiten wieder traditionell viele Handwerksbetriebe der Umgebung zum Handwerkstag in Glentleiten ein. Gezeigt wurde auch altes Handwerk in Ausführungen wie es heutzutage nicht mehr, bzw. nur mehr selten praktiziert wird, vom Schmieden, dem Drechseln, dem Schneidern und Spinnen, dem Seife machen, dem Lederhosen Flicken, dem Klöppeln und vielen weiteren. Sogar ein Tuffsteinsäge aus Huglfing war mit dabei.

Vier unserer Kollegen nahmen an dieser Fotoexkursion teil. Von zweien können wir unserer Galerie einige der Aufnahmen dieses Ausflugs zeigen.

Tagesausflug zum Gardasee

Ein Beitrag von Fritz Schobloch

„Exkursionen sind dieses Jahr bisher zu kurz gekommen. Außer einigen Ausstellungsbesuchen und einem Abend auf dem Münchener Frühlingsfest mit Feuerwerk war da nichts. Also musste etwas Außergewöhnliches gemacht werden, etwas das aufweckt!

Abfahrt 06:00 Uhr in Fürstenried. Über die noch autofreie A 95 bis Ausfahrt Murnau. Wir fuhren vorbei an Kloster Schlehdorf und ignorierten die von der Morgensonne fotogen leuchtenden Nebelschwaden über den Feuchtwiesen des „Murnau“. Ohne Halt nach Kochel, über den Kesselberg zum Walchensee, Krün, Scharnitz, die Grenze. Nach Seefeld in Tirol, runter ins Inntal, rauf auf’n Brenner. Durch Eisack- und Etschtal bis Rovereto und hinauf zum Paso St Giovanni – Fotostopp! Blick hinunter nach Torbole am Gardasee. Der See im Dunst, die Berge in Wolken. Das Wetter war zuhause besser.

Weiter fuhren wir am Ostufer nach Süden auf der Suche nach einem Geheimtipp im Netz: Campo di Brenzone, ein verlassenes Bergdorf am Fuße des Monte Baldo. Nach einigen interessanten Dorfpassagen (streng nach Navi), fanden wir den gesuchten Parkplatz und stiegen über steinige Wege (Typ: Via Appia) durch Olivenhaine zum Ziel.

Das verlassene Dorf. An mehreren Stellen mit Anzeichen von Renovierungsarbeiten. Zwischen vielen dachlosen Rustico, hinter stabilem Gitter ein verstaubtes Zimmer mit gedecktem Tisch. In der Ortsmitte das „Ristoro da Olga“, scheinbar Nachfolger der „La Bottega Little John“ aus der Tourenbeschreibung im Internet. Noch immer bestehend aus zwei Biergartentischen und Sonnenschirmen, die ebenso den Regen abhalten, wie wir selbst testen konnten. Eine ungewöhnliche Getränkeauswahl und Preiserhebung. Nach Bestellung von drei Bier, erhielten wir auch drei Dosen – jede eine andere Marke. Beim Bezahlen erklärte uns Olga, dass wir selbst bestimmen sollen, wie viel wir dafür geben. Es gelang uns sie glücklich zu machen. Spenden sind halt manchmal einträglicher als der Verkauf. Ein jäh einsetzender Regenschauer verlängerte unseren Aufenthalt.

Anschließend ging es mit Bildern von Oliven- und Feigenbäumen, von Ruinen und Trockenmauern zurück zum Auto. Unser Reiseleiter und Chauffeur zeigte uns bei der weiteren Fahrt den Parco Baia di Sirene in Garda. Zur Brotzeit empfahl er Borghetto, nach seinen Worten eines der schönsten Dörfer. Ausgehungert, fiel ich am Ufer des Muncio über die Tüten aus dem Supermarkt her, um anschließend das Dorf zu erkunden. Wahrscheinlich entsprechen nicht alle dort entstandenen Fotos einer strengen Überprüfung nach der neuen DSGVO. Aber der Silberreiher in der Stromschnelle hat nicht protestiert. Gegen 17:00 Uhr traten wir die Heimreise an, ohne zu vergessen eine Kiste Lugana im Supermarkt mitzunehmen. Rückfahrt über die A22 bis Brenner. Vorbei an Innsbruck, wo der Berufsverkehr schon vorbei war. Dden Zirler Berg hoch, passierten wir die Grenze nach Bayern. Über Garmisch und durch ein schon schlafendes Loisachtal auf die A95, wo der Passat nochmals richtig laufen durfte. Um 22:00 Uhr wurde ich vor der Haustüre abgesetzt. Gut gelaunt, nach einem tollen Tag, in einer super Gruppe und zufrieden mit einigen Fotos in der Kamera. Zu verdanken haben das Gerd, Karsten und ich unserem italienkundigen, offensichtlich begeisterten Fahrer Michael. Ich habe viel gesehen und noch mehr Hunger auf eine Fortsetzung.“

Hier geht’s zur Fotogalerie des Tagesausflugs zum Gardasee.

Auftritt beim Neurieder Dorffest am 14. Juli

 

Unter dem Motto „Beim Fotoclub ist die Hölle los“ traten wir das erste Mal nach Namenserweiterung in Fotoclub Fürstenried-Neuried e.V. beim diesjährigen und alle zwei Jahre stattfindenden Dorffest in Neuried am Samstag, den 14. Juli auf. Wir waren mit einem besonderen Fotosetup vertreten, das Porträtbilder auf einem originalen Motorrad ermöglichte. Zum Einsatz kam eine Benelli 600 vor dem Hintergrund einer Canvas Leinwand mit einem Motiv einer langgestreckten Straße irgendwo im Westen der USA. Mittels zweier Softboxen, einer Windmaschine und einer Profikamera konnten dann von Interessierten sehr realistisch wirkende Fotos „auf ihrer Motorrad Reise durch die USA“ verwirklicht werden“. Es bestand die Möglichkeit das eigene Foto gleich nach dem Shooting mitzunehmen, weshalb der Fotoclub einen kleinen Thermosublumationsdrucker vor Ort im Einsatz hatte.

Aus einer tollen Idee, die Mitte 2017 geboren wurde, konnte nach viel Planungsarbeit und durch den Einsatz einer Menge helfender Hände aus dem Fotoclub heraus, das Live-Shooting letztlich beim Dorffest 2018 realisiert werden.  Wir bedanken uns außerordentlich bei unserem Clubmitglied Michael Schönwälder von Farbsatz Neuried (Fotoequipment, Leinwand, Marketing) und bei Herrn Albrecht von Zweirad Albrecht (Motorrad Benelli 600), welche uns durch das zur Verfügung gestellte Material das Gelingen unseres Auftritts ermöglichten.

Wir freuen uns auf 2020, um wieder dabei sein zu können!

Hier ein paar Eindrücke vom Aufbau des Setups bis zum Beginn des Shootings.